Peiting

Peiting – eine gute Entscheidung

 

Kommunalpolitik ist meine Leidenschaft. Bürgermeister Michael Asam hat mich vor einiger Zeit angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen könne, in Peiting als Bürgermeisterin zu kandidieren. Nach einem Treffen mit ihm, der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Claudia Steindorf, dem Fraktionsvorsitzenden Herbert Salzmann und dem SPD-Ehrenvorsitzenden Adi Kapfer sagte ich nach kurzer Bedenkzeit zu. Mein Mann und ich, wir haben uns mit den Vieren gleich gut verstanden, die Chemie stimmte von Anfang an.

 

Wir haben uns von Anfang an gut verstanden und die ersten Treffen fanden außerhalb Peitings statt: Claudia Steindorf, Annette Luckner, Herbert Salzmann, Michael Asam und Adi Kapfer (v. l.).

 

Eishockey ist die Leidenschaft meines Mannes und die hat er in mir vor vielen Jahren auch geweckt. Ich habe für ihn früher bei den Spielen der Augsburger Panther fotografiert. Die Eishockeygemeinde ist mit ein Grund, warum wir uns für Peiting entschieden haben, die Spiele des EC Peiting werden wir sicher öfter anschauen. Und dann kam noch der vertraute Dialekt hinzu, Karl kommt aus Straubing, ich komme aus Ingolstadt und daher liegt uns das „Bayerische“ näher.

 

Die Villa Rustica ist ein besonderes Schmuckstück.

 

Ja, hier können wir uns wohlfühlen! Nach einer Erkundungstour durch das Gemeindegebiet stand das für uns schnell fest. Die Villa Rustica ist ein schöner Ort, der mit viel Liebe zum Detail ein Stück Geschichte erzählt, Herzogsägmühle ist gelebte Inklusion vor der Haustür, Landwirtschaft ist noch ein wichtiger Teil inmitten der Marktgemeinde. Die Vereine machen Peiting zu einem lebendigen Ort, in den Cafés wird man freundlich empfangen, das Freibad ist ein Magnet nicht nur für Peitingerinnen und Peitinger, die Kinder- und Jugendarbeit hat einen hohen Stellenwert und das Windrad zeugt von Weitsicht in Umweltthemen.


Beim ersten Besuch in Peiting sind mir gleich die vielen Blumen aufgefallen.

 

Was würde ich als neue Bürgermeisterin tun? Michael Asam hat vieles für Peiting erreicht, auf dem ich aufbauen kann. Doch es gilt gleichzeitig auch neue Akzente zu setzen und die Daseinsvorsorge zu erhalten:

  • moderne, energie- und umweltschonende Mobilität für Autofahrer, Radler, Fußgänger, Kinder, Seniorinnen und Senioren – einfach für alle, die unterwegs sind (auch komfortable und sichere Radabstellmöglichkeiten, Berücksichtigung der Fußgänger, Car-Sharing, Nahverkehrsausbau)
  • Wohnungen, die man sich leisten kann, auch als Azubi oder alleinerziehender Elternteil, dichter bebaute Grundstücke und trotzdem Freiräume, zum Beispiel für einen Generationenpark, in dem Jung und Alt Spaß haben
  • Tourismus und mittelständische Unternehmen sind für Peiting wichtig, die Infrastruktur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss passen (Schulen, Freizeitmöglichkeiten, Wohnraum, Einkaufsmöglichkeiten)
  • das Vereinsleben braucht Wertschätzung, es macht Peiting liebenswert
  • Kinder und Jugendliche brauchen Aufmerksamkeit, sie müssen sich wohlfühlen 
  • erneuerbare Energien ausbauen, medizinische Versorgung gewährleisten (auch in kleinen Kliniken in der Nähe), ein Kino wäre toll

Kurz gesagt: Ich will das schöne Peiting mit neuen Ideen und großem Engagement – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern – weiter voranbringen. Mir ist ein Miteinander der Generationen wichtig, damit alle in Peiting gut wohnen, arbeiten und leben können und die Marktgemeinde so lebenswert bleibt, wie ich sie kennengelernt habe.

 

Traditionen zu bewahren, ist in unserer schnelllebigen Zeit wichtig.

 

Ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit Ihnen, liebe Peitingerinnen und Peitinger, im Ort. Denn miteinander sprechen ist das beste Mittel, um sich kennenzulernen. Ich will deshalb so oft wie möglich nach Peiting kommen, um Sie zu treffen. So erfahre ich viel über Peiting und die Peitinger und Sie über mich. Das persönliche Gespräch ist für mich heute, in Zeiten, in denen soziale Medien immer mehr dominieren, durch nichts zu ersetzen.

Herzlichst, Ihre