Wer bin ich

Ich bin gerne Kommunalpolitikerin 

Zur Politik bin ich gekommen, weil ich mich im Kindergartenbeirat engagiert habe und der Fraktionsvorsitzende der SPD in Dinkelscherben dachte, dass sich mit der kritischen Frau, die sagt, was ihr nicht passt, vielleicht etwas anfangen ließe. Und so kam es, dass ich nun schon seit 2002 Gemeinderätin im Markt Dinkelscherben bin und seit 2008 Dritte Bürgermeisterin.

In der Gemeindepolitik ist es nicht so wichtig, welcher Partei oder Gruppierung man angehört, sondern dass man sich reinhängt, seinen gesunden Menschenverstand nutzt, um das Beste für die Bürgerinnen und Bürger rauszuholen.

 

 

Mein Mann Karl und meine beiden Kinder, Pia und Felix, unterstützen mich immer.

 

Man darf sich aber nicht von den lauten Meinungsführern alleine beeindrucken lassen, sondern muss einen kühlen Kopf bewahren, sich gut informieren und dann nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Nicht immer hat der recht, der am lautesten schreit. Oft ist es besser auf die leisen Töne zu achten und sich Rat im persönlichen Netzwerk holen. Am Ende gilt es aber, eine Entscheidung zu treffen und zu der muss man stehen. Auch dann, wenn sie vielleicht nicht jedem gefällt.

Meine Kinder sind sehr sportlich, hier hat Felix den Crosslauf in Dinkelscherben gewonnen – 28. Oktober im Schnee!

 

In der Marktgemeinde Dinkelscherben haben meine Fraktion und ich eine Initiative zum öffentlichen Nahverkehr gestartet. Wir haben zwar einen Bahnhof, aber wie kommt man aus den Ortsteilen ohne Auto dorthin? Wir haben auf ein Konzept für die innerörtliche Verkehrsentwicklung gedrängt, das demnächst erstellt wird und alle Verkehrsteilnehmer im Blick haben soll. Das ist in jeder Kommune für die Zukunft wichtig. Mit Blick auf unser Jugendzentrum setze ich mich dafür ein, dass wir einen hauptamtlichen gemeindlichen Jugendpfleger einstellen. Als eine von drei Jugendbeauftragten weiß ich, dass wir unseren Kindern und Jugendlichen mehr Mitspracherecht und größere Entfaltungsmöglichkeiten bieten sollten.

Alle sieben Jahre ist Schäfflertanz in Dinkelscherben – eine besondere Tradition. 

 

In den Kreistag des Landkreises Augsburg, des drittgrößten in Bayern, wurde ich 2014 gewählt. Ich setze mich dort beispielsweise für die kommunale Jugendarbeit ein. Ich pflege immer den direkten Kontakt zu meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. So weiß ich, was die Menschen bewegt und was zu tun ist. Und es macht einfach auch Spaß, Menschen kennenzulernen, etwas über sie zu erfahren, mit ihnen zu diskutieren.

Bei der 500-Jahr-Feier des Marktes Dinkelscherben kamen wir alle gehörig ins Schwitzen, es war brütend heiß.

 

Ich bin stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Augsburg-Land und der SchwabenSPD und Präsidiumsmitglied der BayernSPD. Als Vorstandsmitglied gehöre ich der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Bayern an. Politik ist für mich mehr als ein Ehrenamt, Politik ist für mich ein gesellschaftlicher Auftrag und eine Verantwortung, die ich gerne übernehme. Die Kommunalpolitik ist meine politische Heimat und da fühle ich mich wohl. Unabhängig von Wahlergebnissen bin ich von den Werten der Sozialdemokratie überzeugt. Sie sind für mich die Grundlage für eine menschliche Politik für jeden einzelnen, der hier lebt.

Zum FCA gehe ich hin und wieder mit meinem Mann. 

 

Engagiert für die Menschen – damit ist das, was ich tue, ziemlich gut umschrieben.

 

Das Engagement ist vielfältig und interessant: es geht um Themen wie Wohnen und Verkehrsentwicklung, Umweltschutz und die Stärkung des ländlichen Raums, um Finanzen, Personal und vieles mehr. Anträge vorbereiten, Wahlprogramme mitverfassen, Anfragen beantworten, Fördermöglichkeiten suchen  – da muss ich viel recherchieren und brauche gute Kontakte, um an Informationen zu kommen. Bei Vereins- und Firmenbesuchen lerne ich immer wieder interessante Menschen kennen, die mir neue Impulse geben oder mir auch mal weiterhelfen können. Durch intensive Recherche, durch langjährige Arbeit und breite Interessensgebiete kenne ich mich in den kommunalen Themen aus und weiß, wo und wie man etwas gestalten und entwickeln kann.

Die zwölffache Paralympics-Goldmedaillen-Gewinnerin Verena Bentele ist blind. Sie schätze ich als erfolgreiche Athletin und neue Präsidentin des VdK Deutschland.

 

Das Wichtigste ist allerdings, dass ich gerne mit Menschen zusammen bin,

neue Leute kennenlernen möchte, wissen will, was sie tun, was sie umtreibt.

 

Wenn sie nicht weiterkommen, wenn sie sich zum Beispiel ehrenamtlich engagieren, freut es mich, wenn ich ihnen dann Ansprechpartner vermitteln kann, ihnen Informationen besorgen kann, einfach helfen kann. Das ist es, was ich tun will.

Mir geht es gut und ich will, dass es auch meinen Nachbarn, Freunden und einfach allen gut geht. Deshalb mache ich das alles. Die Grundwerte der SPD – Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – sind mir wichtig und daran richte ich auch meine politische Arbeit aus.

Mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einer Veranstaltung in Nürnberg.

 

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,

sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse)

 

Ich bin Redakteurin

Nach dem Abitur und einigen Zwischenstationen zur „Berufsfindung“ habe ich bei Radio Kö in Augsburg als Volontärin gearbeitet. Nach verschiedenen Stationen im Radio- und Printbereich habe ich als Mutter zweier kleiner Kinder eine Medienagentur gegründet und weiterhin journalistisch gearbeitet. Seit 2010 bin ich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Augsburger Landtagsabgeordneten Harald Güller verantwortlich und manage auch sein Büro. Als gelernte Redakteurin organisiere und moderiere ich auch immer wieder Veranstaltungen jeder Art.

Moderation beim IG Metall-Branchennetzwerktreffen „air|connect“.

 

Ich bin gebürtige Ingolstädterin

In Ringsee, einem Stadtteil von Ingolstadt, wurde ich 1966 geboren und dort habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht. Nach einigen Stationen landete ich zuerst für ein paar Jahre in Augsburg und seit 25 Jahren wohne ich nun in Dinkelscherben im Landkreis Augsburg. Ich bin verheiratet mit meinem Mann Karl und habe zwei erwachsene Kinder, Felix und Pia. Karl hat früher Eishockey gespielt, Felix ist ein guter Mittelstreckenläufer und Pia ist Stabhochspringerin. Ich selber jogge gerne allein durch den Wald und radle, wenn ich mich nicht zum Joggen aufraffen kann. Fußball ist bei uns im Haus auch immer ein Thema, denn Karl und ich sind in einigen Tipprunden dabei. 

Darf ich vorstellen: Unser Kater Zorro – der Name ist Programm.

 

Vereinsmitgliedschaften sammle ich nicht, sondern suche sie gezielt aus: Arbeiterwohlfahrt, Heimatverein Dinkelscherben, Föderverein der Montessorischule Dinkelscherben, Förderverein Leichtathletik, ver.di, BUND Naturschutz, foodwatch.

Kultur, egal, ob städtisch oder ländlich geprägt, ist meine Leidenschaft. Immer wieder besuchen Karl und ich schöne Ausstellungen und hin und wieder ein klassisches oder ein Pop-Konzert, denn Musik macht das Leben zum Tanz.

Lang, lang ist´s her: Mein erster Schultag.